Jahresrückblick 2017

 

Dieses Jahr war der Wahnsinn.

Hätte ich Anfang des Jahres gewusst, welche Aufgaben, Herausforderungen und Schwierigkeiten noch auf mich zukommen würden, hätte ich mir das ganze wahrscheinlich nicht zugetraut. Andererseits war es auch ein Jahr mit unzähligen Chancen, Möglichkeiten und Erfolgen.

 

Anfang des Jahres kamen viele bürokratische Schritte auf mich zu. Die Anmeldung eines Gewerbes, die Markenanmeldungen des Unternehmensnamens "friendstuff" und des Produktnamens "friendstove", die Designanmeldung, die Suche nach einem Steuerberater, sowie viel weiterer "Organisationskrams"  kosteten mich viel Zeit und Nerven. Und dann noch das Schreiben eines Businessplans für den Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg. Bis zu 14 Stunden am Tag saß ich vor meinem Laptop und hackte auf meiner Tastatur herum. Das ganze hatte sich gelohnt. Obwohl ich über kaum Vorkenntnisse verfügte, kam ich ins vorderste Drittel der Platzierung und bekam ein Förderstipendium der IBB.

 

Am 28.02 meinem diesjährigen Geburtstag (29.02.1996)  absolvierte ich die praktische Führerscheinprüfung beim ersten Anlauf. Diese spektakuläre Fahrt mit dem Hardcore- Fahrprüfer werde ich jedoch nie vergessen...

Die Fahrstunden raubten nicht nur Zeit neben der Tischlerausbildung, dem Nebenjob und dem eigenen Unternehmen sondern natürlich auch selbst verdientes Geld, welches ich jetzt wieder anders investieren kann...

 

Die Einrichtung einer Website und einer Facebook-Seite sowie die erste große Testphase waren weitere wichtige Zwischenziele. Bei dieser gingen 15 Kocher weltweit mit Produkttestern on Tour...

Bezüglich einer tollen Produkttestkooperation ist mir der tolle Nachmittag beim Gregor von UAT aus Potsdam besonders in Erinnerung geblieben.

 

Nach Auswertung der Fragebögen und vielen Telefonaten ging das Feedback in die weitere Produktverbesserung. Nochmal vielen Dank allen fleißigen Testern.

 

Im Mai kam es dann zu dem Arbeitsunfall in der Tischlerei. Ein Kollege ließ den Deckel einer schweren Kiste unbeabsichtigt fallen. Mein Mittelfinger war "Matsch". Die 14h Wartezeit in der Notaufnahme vor der OP waren bestimmt nicht die coolsten in diesem Jahr :-)

 

Zwei Monate später ging es mit einem Kumpel auf den Skaneleden und der Unfall war irgendwie schon wieder fast vergessen.

 

Weiterhin ging ich auch dieses Jahr zu verschiedensten Unternehmensseminaren für StartUps und Selbstständige und hatte regelmäßig wichtige Treffen mit anderen Gründern und Kooperationspartnern. Dieses Jahr kamen so über 80 Geschäftstermine zustande...

 

Es gab Wochen, die waren echt hart. 70h Arbeit pro Woche haben mich oft fast erschlagen. Und es lief ja auch nicht alles glatt. Viele Rückschläge nagten an mir.

Doch ich habe Ziele und Visionen. Und dafür muss man halt auch was machen...

 

All den guten Freunden, die stundenlang mit mir in der Küche oder auf dem Sofa saßen und mit denen man über alles sprechen konnte, danke ich von Herzen :-)

 

Die drei Zeitungsartikel im Oktober über meine Arbeit gaben mir neue Hoffnung und Motivation. Ich merkte, dass sich der ganze Aufwand Stück für Stück lohnt...

 

Jetzt zum Ende des Jahres kam nochmal die Herausforderung der Mappenabgabe hinzu für das Prüfungsstück der Tischlerausbildung. Eine Woche (fast) ohne Schlaf endeten damit, dass ich am Freitag Nachmittag, als alles geschafft war (ich auch :)  in der S-Bahn auf der Schulter einer Frau, die neben mir saß einschlief  :-)

 

Also in diesem Jahr war wirklich von allem etwas dabei...

 

 

Vielen herzlichen Dank allen Unterstützern und Freunde, ohne die vieles dieses Jahr so nicht möglich gewesen wäre. Ihr seid großartig.

Schöne Grüße und allen ein erfolgreiches Jahr 2018

Klemens Nowak

 

 

 

 

 

 

 

Tolle Fotos von einem Produkttester aus Holland
Tolle Fotos von einem Produkttester aus Holland
Mein Artikel im Survivalmagazin
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